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Ob in Ghana, in Wales oder in Deutschland – in der Pflege kann man überall dazu beitragen, das Leben von Menschen zu verbessern.
Genau das ist es, was ich tue.
Warum?
Weil jeder von uns irgendwann in eine Situation geraten kann, in der wir auf Hilfe und Mitgefühl anderer angewiesen sind.
Ich arbeite gerne in diesem Bereich – weil es zählt, was man tut.

Menschen unterstützen

Remo setzt sich leidenschaftlich dafür ein, Menschen in Not zu helfen und ihnen durch seine Erfahrungen beizustehen.

Transparente Kommunikation

Offene, ehrliche Dialoge sind der Schlüssel zu erfolgreichen Beziehungen und gemeinsamem Wachstum.

Wertschätzung der Vielfalt

Remo glaubt an die Kraft der unterschiedlichen Perspektiven und die Stärke der Gemeinschaft.

Menschen mit Behinderung in Ghana - Menschen mit Behinderung leben in Ghana noch immer am Rand der Gesellschaft.
Es gibt kaum Unterstützung durch den Staat, oft auch nur wenig Rückhalt durch die eigene Familie.
Hilfe durch NGOs ist vorhanden, aber begrenzt.
Der Bedarf ist so groß, dass viele Organisationen schlicht nicht in der Lage sind, allen zu helfen.

Behinderte junge Frau, Nordghana

Wenn Hilfe Ankommt

Ein weiterer Fall – jahrelange Vernachlässigung


Ein besonders trauriges Beispiel für Vernachlässigung innerhalb der ghanaischen Gesellschaft:

Dieses Mädchen lebte fast ihr gesamtes Leben in einem sehr kleinen, verschmutzten Raum. Dort wurde sie von ihrer Mutter und anderen Familienmitgliedern untergebracht.


Sie hat einen jüngeren Bruder, der nicht behindert ist. Die Mutter verfügt über kaum oder gar kein Einkommen – ebenso wie der Rest der Familie.

Auch hier waren die Lebensumstände geprägt von Mangel: wenig Nahrung, kaum Unterstützung, täglicher Kampf ums Überleben.


Das Mädchen ist seit früher Kindheit teilweise gelähmt und in ihrer Bewegungsfähigkeit stark eingeschränkt.

Aufgrund ihrer Behinderung wird sie häufig ausgegrenzt – selbst innerhalb der Familie.

Als wir sie fanden, arbeiteten wir gemeinsam mit einer Organisation in Bolgatanga daran, die Situation für sie, ihre Mutter und ihren Bruder zu verbessern. Ziel war auch hier: wenigstens ein Mindestmaß an Lebensqualität zu schaffen – mehr als das, was sie zuvor hatten.

Ghana: Ein weiterer Fall – jahrelange Vernachlässigung
Behinderte Geschwister, Nordghana

Wenn Hilfe Ankommt

Kwasi


(er verstarb Mitte 2014 im Alter von nur 23 Jahren)


Kwasi lebte nahezu sein gesamtes Leben in einer kleinen Hütte, in die ihn seine Familie gebracht hatte. Seine Mutter starb einige Jahre zuvor an HIV und hinterließ ihn und seine zwei Schwestern.

Die ältere Schwester kümmerte sich so gut es ging um ihn, verließ die Familie jedoch später, um in Kumasi (Ashanti-Region in Ghana) Arbeit zu finden.

Zurück blieb Kwasi mit seiner jüngeren Schwester. Sie hatte täglich die Aufgabe, sich um ihn zu kümmern, ihn zu reinigen und ihm das wenige Essen zu geben, das verfügbar war.

Da Kwasi bereits in jungen Jahren teilweise gelähmt war, war seine Bewegungsfähigkeit extrem eingeschränkt.

Als wir ihn fanden, arbeiteten wir gemeinsam mit der Organisation AfriKids in Bolgatanga daran, ihm zumindest eine grundlegend bessere Lebenssituation zu ermöglichen. Wenn schon kein normales Leben – dann wenigstens etwas mehr Lebensqualität als zuvor.


Kwasi im jahre 2008, Nordghana
Kwasi   (er verstarb Mitte 2014 im Alter von nur 23 Jahren)
Behindertes Maedchen, Nordghana

Wenn Hilfe Ankommt

Kwasis jüngere Schwester (heute 26 Jahre alt)


Auch sie verbrachte fast ihr gesamtes Leben in einer kleinen Hütte, in die sie gemeinsam mit ihrem Bruder von der Familie gebracht wurde. Nach dem Tod der Mutter blieben drei Kinder zurück: Kwasi, seine ältere Schwester und sie.

Die ältere Schwester unterstützte beide zunächst, verließ die Familie jedoch später ebenfalls in Richtung Kumasi, um Arbeit zu finden.

Damit waren die beiden im Grunde auf sich allein gestellt.

Die jüngere Schwester übernahm die tägliche Versorgung: Reinigung, Pflege und das Verteilen der wenigen vorhandenen Lebensmittel.

Wie Kwasi ist auch sie von einer Behinderung betroffen. Zwar kann sie laufen, doch ihre Einschränkung führt dazu, dass sie oft ausgegrenzt wird – sogar innerhalb der eigenen Familie.

Als wir sie fanden, arbeiteten wir – erneut gemeinsam mit einer Organisation in Bolgatanga – daran, ihre Lebenssituation zu verbessern und ihr zumindest ein Stück mehr Würde und Lebensqualität und auch eine Schule zu ermöglichen.